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Liebespaar kapert Gondel in Venedig - und muss gerettet werden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: m.molk   
Donnerstag, den 16. November 2017 um 08:10 Uhr

Was gibt es romantischeres, als eine nächtliche Gondel-Fahrt durch die Wasserstraßen von Venedig? Ein französisches Liebespaar ist italienischen Medienberichten zufolge bei diesem Vorhaben kläglich gescheitert: Die 29-Jährige und ihr 41 Jahre alter Begleiter kletterten Sonntagnacht auf eigene Faust in eine Gondel, setzten das Boot in Bewegung - und gerieten sofort in Schwierigkeiten, weil sie es nicht steuern konnten, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Montag berichtete.

Die Gondel prallte erst gegen eine Uferbefestigung und gegen andere Boote. Starker Regen, Wind und die Strömung taten ihr Übriges. Ein Venezianer beobachtete die Situation und verständigte die Polizei. Die durchnässten und unterkühlten Touristen wurden gerettet und wegen schweren Diebstahls angezeigt. Wie viel Schaden an der Gondel entstanden ist, war zunächst unklar.

Foto: www.pixabay.com/ukraine13

 
CTS Eventim baut Geschäft in Italien mit weiterer Übernahme aus PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: m.molk   
Montag, den 13. November 2017 um 07:37 Uhr

Der Tickethändler und Veranstalter CTS Eventim schlägt erneut in Italien zu und baut das Geschäft dort mit einer Übernahme weiter aus. Das im MDax notierte Unternehmen übernimmt 60 Prozent des italienischen Veranstalters Friends & Partners, wie CTS mit Hauptverwaltung in Bremen am Donnerstag mitteilte.

Angaben zum Kaufpreis machte das Unternehmen nicht. Der Umsatz des übernommenen Veranstalters habe in den vergangenen drei Jahren im Schnitt bei etwa 80 Millionen Euro gelegen. Zum Vergleich: CTS Eventim selbst kam im vergangenen Jahr auf 830 Millionen Euro.

Das Unternehmen hatte erst im September die Übernahme von 51 Prozent des italienischen Konzert- und Eventveranstalters Vertigo angekündigt. CTS Eventim besitzt in Italien bereits den Kartenanbieter Ticketone.

Mit den beiden Zukäufen in Italien ist CTS Eventim jetzt im Bereich Live-Events als Veranstalter in insgesamt acht europäischen Ländern vertreten. Im Ticket-Handel ist das deutsche Unternehmen insgesamt in 25 Ländern aktiv.

Foto: www.pixabay.com/Free Photos

 
Kreuzfahrtkolosse in Venedigs Zentrum sollten verbannt werden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: m.molk   
Donnerstag, den 09. November 2017 um 10:12 Uhr

Kreuzfahrtkolosse vor dem Markusplatz in Venedig sollen nach dem Willen der italienischen Regierung bald der Vergangenheit angehören. Nach jahrelangem Streit über das Thema sollen die riesigen Schiffe künftig nicht mehr vor dem historischen Zentrum der Lagunenstadt fahren. Wie das Verkehrsministerium in Rom am Dienstagabend nach einem Treffen mit den Vertretern Venedigs und der Region mitteilte, sollten die Schiffe stattdessen eine andere Route fahren und im weniger glamourösen Marghera am Festland halten. Bis dort das notwendige Terminal gebaut ist, sollen aber noch drei bis vier Jahre vergehen.

Um die Riesenschiffe, die sich im Kanal von Giudecca dicht an Sehenswürdigkeiten wie dem Markusplatz vorbeischieben, wird seit langem bitter gestritten. Umwelt- und Kulturschützer sehen das Unesco-Welterbe Venedigs sowie das sensible ökologische Gleichgewicht in der Lagune bedroht. Unternehmer und Tourismusveranstalter sehen dagegen ihr Geschäft in Gefahr. Die Unesco hatte Venedig bereits gewarnt, schnellstmöglich etwas gegen das Problem mit den Kreuzfahrtschiffen und dem Massentourismus zu unternehmen.

«Es reicht, dass der Unesco und der Welt klar ist, dass wir eine Lösung für die großen Schiffe in der Lagune haben», sagte Venedig Bürgermeister Luigi Brugnaro.

Foto: www.pixabay.com/BarbeeAnne

 
Noch mehr Wasser in Venedig PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: m.molk   
Mittwoch, den 08. November 2017 um 09:29 Uhr

Starke Regenfälle haben den Wasserpegel in der Lagunenstadt Venedig steigen lassen und Straßen und Plätze überschwemmt. Das Wasser bedeckte auch Wege neben der Rialto-Brücke. Der Pegel erreichte in der Nacht von Sonntag auf Montag 127 Zentimeter, wie die Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf die lokale Gezeiten-Überwachungsbehörde berichtete. Laut Vorhersage sollten es lediglich 110 Zentimeter werden und 12 Prozent der Stadt überschwemmt sein.

In mehreren Regionen Italiens hatten Unwetter mit starkem Regen, Wind und Gewitter zu einem Temperatursturz geführt. An einigen Orten kam es zu Stromausfällen. Auf der Insel Elba wurden zwei Frauen durch einen umstürzenden Baum verletzt. In Südtirol schneite es.

Dass nun endlich Regen fällt, dürfte nicht nur die Landwirtschaft vor allem in Mittel- und Süditalien aufatmen lassen. Das Land litt in diesem Jahr unter ungewöhnlich großer Hitze, Dürre und Wasserknappheit.

Foto: www.pixabay.com/kirkandmimi

 
Waldbrände in Italien: Rund 1000 Menschen müssen Häuser verlassen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: m.molk   
Dienstag, den 31. Oktober 2017 um 09:03 Uhr

Wegen schwerer Waldbrände im Nordwesten Italiens haben bis zum Sonntagabend um die tausend Menschen ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssen. Am schlimmsten betroffen war das Susatal in Piemont mit den Orten Mompantero, Venaus und Susa, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa meldete. Dort blieb die Situation auch in der Nacht zum Montag noch kritisch. Unter anderem mussten knapp 200 Bewohner eines Seniorenheims in Sicherheit gebracht werden. Die Waldbrände in der Region toben schon seit mehreren Wochen. Als Ursache wird Brandstiftung vermutet.

Der Umweltorganisation Verdi zufolge haben Waldbrände in Italien in diesem Jahr bereits mehr als 135 000 Hektar Land und damit drei Mal so viel wie 2016 zerstört. Im Sommer waren wegen der ungewöhnlich langen Trockenheit und hoher Temperaturen vor allem die Mitte und der Süden des Landes von Feuern betroffen.

Foto: www.pixabay.com/biollama

 
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